Neu: Die Entwicklerseite für die wwidgets API

16. Oktober 2026 • News & Updates • 0 Aufrufe • 6 Minuten Lesezeit

Neu: die wwidgets API

Neu: die Entwicklerseite für die wwidgets API mit Beispielen in cURL, JavaScript, PHP und Python, Q&A-Helfer und Verkaufs-Webhook ohne API-Schlüssel.

Ab sofort gibt es eine eigene Entwicklerseite für die wwidgets API. Dort erklären wir die REST-API mit Beispielen in cURL, JavaScript, PHP und Python, beantworten typische Fragen mit einem Q&A-Helfer und zeigen, wie der Verkaufs-Webhook echte Bestellungen ohne API-Schlüssel in Benachrichtigungen verwandelt. Wenn du Widgets nicht nur im Dashboard pflegen, sondern automatisieren möchtest, ist das dein Startpunkt.

Was ist neu?

Bisher war die API vor allem etwas für Leute, die sich selbst durch die Details arbeiten wollten. Mit der neuen Seite haben wir alles, was du für den Einstieg brauchst, an einem Ort gebündelt und verständlich aufbereitet. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Verständliche Erklärung der REST-API: Wie Anfragen aufgebaut sind, wie du dich authentifizierst und was du zurückbekommst.
  • Codebeispiele in vier Sprachen: cURL für den schnellen Test im Terminal, JavaScript für Frontend- und Node-Projekte, PHP für WordPress- und WooCommerce-Umgebungen und Python für Skripte und Datenauswertungen.
  • Q&A-Helfer: Häufige Fragen zur API werden direkt auf der Seite beantwortet, damit du nicht lange suchen musst.
  • Verkaufs-Webhook erklärt: Schritt für Schritt, wie echte Bestellungen in deinem Widget „Letzte Verkäufe“ landen.

Was kann die wwidgets API?

Über die REST-API greifst du auf die drei zentralen Bereiche deines Kontos zu: Kampagnen, Widgets und Statistiken. Damit lässt sich vieles automatisieren, was du sonst von Hand im Dashboard erledigen würdest. Wichtig für die Planung: Die API erlaubt 60 Anfragen pro Minute. Für Synchronisationen, zeitgesteuerte Änderungen und regelmäßige Berichte reicht das in der Regel gut aus. Wenn du viele Objekte auf einmal abfragst, plane kleine Pausen zwischen den Anfragen ein.

Was kannst du damit bauen?

Die API ist kein Selbstzweck. Hier sind vier typische Anwendungsfälle, für die Agenturen, Entwicklerinnen und technisch interessierte Shopbetreiber sie nutzen können.

Kampagnen synchronisieren

Du betreust mehrere Shops oder mehrere Sprachversionen einer Website? Dann kannst du Kampagnen per Skript anlegen oder aktualisieren, statt sie in jedem Konto einzeln zu klicken. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Texte und Einstellungen überall gleich sind. Eine Agentur in München könnte so zum Beispiel die Weihnachtskampagne für alle Kundenshops aus einer zentralen Vorlage ausrollen.

Widgets nach Zeitplan ein- und ausschalten

Ein Countdown für den Wochenend-Sale soll am Freitag um 18 Uhr starten und am Sonntag um Mitternacht verschwinden? Mit einem kleinen Cronjob, der die API aufruft, schaltest du Widgets automatisch zum richtigen Zeitpunkt an und aus. Niemand muss am Sonntagabend daran denken, und die Frist im Timer stimmt mit der echten Aktion überein.

Wöchentliche Statistiken in Dashboards ziehen

wwidgets erfasst für jedes Widget Impressionen, Hovers, Klicks, Formular-Absendungen, CTR und Conversion Rate. Über die API kannst du diese Werte einmal pro Woche abrufen und in deine eigenen Berichte übernehmen, etwa in eine Tabelle, ein BI-Tool oder einen internen Report für Kunden. So siehst du die Widget-Kennzahlen neben deinen Umsatzzahlen und kannst Entwicklungen besser einordnen.

Bestellungen aus WooCommerce oder Shopify senden

Damit das Pop-up „Letzte Verkäufe“ echte Bestellungen zeigt, schickst du sie an den Verkaufs-Webhook. In WooCommerce bietet sich dafür der Hook an, der nach abgeschlossener Zahlung ausgelöst wird. Bei Shopify oder anderen Systemen nutzt du die dort verfügbaren Bestell-Webhooks oder eine kleine Zwischenlösung, die die Daten weiterleitet. So zeigt dein Shop nur Verkäufe, die tatsächlich stattgefunden haben.

Der Verkaufs-Webhook: echte Bestellungen ohne API-Schlüssel

Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit, weil er so einfach ist: Für den Verkaufs-Webhook brauchst du keinen API-Schlüssel. Du richtest in deinem Shop einen Webhook ein, der bei jeder bezahlten Bestellung die passenden Daten an dein Widget „Letzte Verkäufe“ schickt, und wwidgets erzeugt daraus eine Benachrichtigung wie „Lena aus Wien hat gerade eine Thermoskanne gekauft“.

Das hat zwei Vorteile. Erstens ist die Einrichtung schnell erledigt, auch ohne tiefes API-Wissen. Zweitens sind die Benachrichtigungen echt. Erfundene Verkäufe mögen kurzfristig verlockend wirken, schaden aber dem Vertrauen und können gegen Verbraucherrecht verstoßen. Mit dem Webhook zeigst du nur, was wirklich passiert ist. Überlege dabei auch, welche Kundendaten du anzeigst: Ein Vorname und eine Stadt reichen in der Regel völlig aus, und deine Datenschutzerklärung sollte die Anzeige abdecken.

Für wen ist die Entwicklerseite gedacht?

Die Seite richtet sich an alle, die wwidgets mit anderen Systemen verbinden wollen. Das sind zum Beispiel:

  • Agenturen, die viele Kundenshops betreuen und wiederkehrende Aufgaben automatisieren möchten.
  • Freelancer und Entwicklerinnen, die Shops auf Shopify, WooCommerce, Magento oder individuellen Systemen bauen und wwidgets sauber einbinden wollen.
  • Shopbetreiber mit technischem Know-how, die ihre Kennzahlen lieber in einem eigenen Bericht sehen oder Aktionen automatisch starten lassen.
  • Marketing-Teams, die mit einer Person aus der IT zusammenarbeiten und wissen möchten, was technisch möglich ist, bevor sie eine Kampagne planen.

Auch wenn du selbst nicht programmierst, lohnt sich ein Blick: Die Beispiele zeigen anschaulich, was sich automatisieren lässt, und helfen dir, Anforderungen klar an dein Entwicklerteam weiterzugeben.

Wer kann die API nutzen?

Die API ist im Tarif E-Commerce World für 14 € im Monat enthalten. Du kannst sie auch während der 14-tägigen kostenlosen Testphase ausprobieren, bevor du dich entscheidest. Den aktuellen Überblick über die Tarife findest du auf der Preisseite.

So startest du mit der API

  1. Konto anlegen oder einloggen: Wenn du noch keines hast, kannst du dich kostenlos registrieren und die Testphase starten.
  2. API-Schlüssel erstellen: Deinen Schlüssel findest du im Konto unter Konto → API. Behandle ihn wie ein Passwort und speichere ihn nie im öffentlichen Frontend-Code oder in einem öffentlichen Repository.
  3. Erste Anfrage testen: Kopiere das cURL-Beispiel von der Entwicklerseite, setze deinen Schlüssel ein und frage zum Beispiel deine Kampagnen ab.
  4. In deine Sprache übertragen: Nimm das passende Beispiel in JavaScript, PHP oder Python als Grundlage für dein eigenes Skript.
  5. Limits einplanen: Bleib unter 60 Anfragen pro Minute und fang Fehler sauber ab, damit dein Skript bei einem kurzen Aussetzer nicht abbricht.

Ein paar Tipps aus der Praxis

  • Schlüssel serverseitig verwenden: API-Aufrufe mit Schlüssel gehören auf deinen Server oder in eine geschützte Umgebung, nicht in den Browser.
  • Erst lesen, dann schreiben: Teste neue Skripte zunächst mit Abfragen, bevor du Kampagnen oder Widgets automatisch änderst.
  • Protokolle führen: Schreibe mit, wann dein Skript welches Widget geändert hat. Das hilft, wenn sich später jemand wundert, warum ein Pop-up plötzlich nicht mehr erscheint.
  • Webhook zuerst: Wenn du nur echte Verkäufe anzeigen möchtest, reicht oft der Webhook ganz ohne API-Schlüssel.

Häufige Fragen zur wwidgets API

Brauche ich Programmierkenntnisse?

Für den Verkaufs-Webhook reichen Grundkenntnisse, zumal viele Shopsysteme Webhooks über die Oberfläche einrichten lassen. Für eigene Skripte mit der REST-API solltest du mit einer der gezeigten Sprachen vertraut sein oder jemanden im Team haben, der das ist.

Wie viele Anfragen darf ich senden?

Die API erlaubt 60 Anfragen pro Minute. Für typische Aufgaben wie Synchronisation, Zeitsteuerung und wöchentliche Berichte ist das ausreichend.

Ist die API im Tarif Professional enthalten?

Die API ist Teil des Tarifs E-Commerce World und in der 14-tägigen Testphase verfügbar. Alle Details zu den Tarifen stehen auf der Preisseite.

Mit der neuen Entwicklerseite wird aus wwidgets ein Baustein, den du in deine eigenen Abläufe einbinden kannst: Kampagnen synchronisieren, Widgets automatisch steuern, Zahlen in Berichte holen und echte Verkäufe zeigen. Schau dir die Beispiele auf der Entwicklerseite an und probier sie direkt in deiner kostenlosen Testphase aus.